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Der ADAC fuhr den JMC Geländewagen gegen die Wand

Obwohl bei einem Einstiegspreis von 15.000 Euro eigentlich niemand eine besonders gute Verarbeitung erwarten kann, bestürzt der Test des ADAC. Der Autofahrerclub ließ den Geländewagen crashen und gibt dem Fahrzeug eine miserable Note.

ADAC: "Das schlechteste jemals getestete Auto!"

Der simulierte Frontal-Crash bei 64 km/h: Der Fahrer hätte nicht überlebt! Die Fahrgastzelle, der Überlebensraum des fast zwei Tonnen schweren Autos, brach völlig zusammen. Nicht viel besser fiel der Seiten-Crash mit 50 km/h aus – auch hier hätte sich der Fahrer sehr schwere Kopfverletzungen zugezogen. Die Testergebnisse: Frontalcrash: 1 von 16 Punkten, Seitencrash: 12 von 16 Punkten, Insassenschutz: 13 von 37 Punkten Kindersicherheit: 39 von 49 Punkten 

Großes Verletzungsrisiko bei einem Aufprall

Bei einem Frontalcrash besteht durch das extrem stark eindringende Lenkrad die Gefahr von tödlichen Kopfverletzungen. Auch durch die kollabierende Fahrgastzelle, die eindringende Instrumententafel und den total zerstörten Fußraum muss mit schwersten Quetschungen und Verletzungen im Brust-, Becken- sowie Beinbereich gerechnet werden. Die verklemmte Türe erschwert die Bergung des Fahrers zusätzlich, da sie nur mit Werkzeug aufgebrochen werden kann.  

Beim Seitencrash schlägt der Fahrerkopf gegen den harten Dachholm – das bedeutet schwere Kopfverletzungen. Die stark eindringende Seitenwand bewirkt Brustverletzungen. Der Jiangling Landwind verfügt nicht über Seitenairbags oder spezielle Metallverstärkungen in den Türen, die diese Belastungen verringern könnten.

Tipp:
Direkt zum Crashtest-Ergebnis des Landwind auf der ADAC-Website!

(2005-09-14, Text & Bilder: ADAC)

Statement des Importeurs LWMC Ltd.:

Der Europa-Importeur LWMC Ltd. erfuhr vom Crash-Test aus der Zeitung. Es gab von Seiten des ADAC vorher keinerlei Gespräch auch wurden die bei der Simulation ermittelten Daten nicht weitergeleitet. Nach Angaben von LWMC Ltd. habe das Auto bereits mehrere Crash-Tests erfolgreich bestanden und werde ausserdem nach dem ISO Standard 9001-9002 gefertigt. Darüber hinaus besitzt der Nachbau des Opel Frontera die China Compulsory Certifikation (CCC), die für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsgesetze sorgt.

"Kein schwerer Unfall bekannt"
Gegenüber dem Online-Magazin marathonrally.com erklärte der Europa-Importeur: "In China und anderen Ländern fahren seit drei Jahren bereits tausende Landwind, bisher ist uns noch kein Fall eines schweren Unfalles bekannt geworden". Neuwagen finden Sie bei AutoScout24

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