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Darsteller & Synchronsprecher:

John Cusack als "Martin Q. Blank" - Andreas Fröhlich
Minnie Driver als "Debi Newberry" - Irina von Bentheim
Alan Arkin als "Dr. Oatman" - Lothar Blumhagen
Dan Aykroyd als "Grocer" - Thomas Danneberg
Joan Cusack als "Marcella" - Philine Peters-Arnolds
Hank Azaria als "Lardner" - Ilja Richter
K. Todd Freeman als "McCullers" -Thomas Wolff
Mitchell Ryan als "Mr. Newberry" - Jochen Schröder
Jeremy Piven als "Paul Spericki" - Dietmar Wunder
Michael Cudlitz als "Bob Destepello" - Dirk Müller
Patrick O'Neill als "Nathaniel" - Michael Iwannek

Deutsche Bearbeitung: Berliner Synchron Wenzel Lüdecke
Buch: Nadine Geist
Dialogregie: Clemens Frohmann

Regie: George Armitage, USA 1997

Deutsche Titel: "Grosse Pointe Blank - Erst der Mord, dann das Vergnügen" und "Grosse Pointe Blank: Ein Mann - Ein Mord"

Kurzrezension "Grosse Pointe Blank":

"Grosse Pointe Blank" mit John Cusack.

(Bild: Amazon)

Das erste große Klassentreffen, zehn Jahre nach dem Ende der Schulzeit, hat genauso wie die Prom Night, der rituelle Abschlussball, in Amerika eine viel größere Bedeutung als bei uns. Es ist der Moment, in dem die Gegenwart mit den Träumen der Jugend konfrontiert wird. Noch einmal kann man zurückblicken, um sich dann möglichst befreit und gestärkt der Zukunft zuzuwenden. So ist es auch in den beiden "High School Reunion"-Filmen, die im Sommer 1997 beinahe parallel in unseren Kinos liefen, George Armitages Grosse Pointe Blank und David Mirkins Romy und Michele. Doch während bei Mirkin die Gesetze des Märchens herrschen und die ehemaligen Außenseiter über ihre Peiniger triumphieren, offenbart sich in Armitages bittersüßer Groteske der Wahnsinn der amerikanischen Vorstädte.
Martin Blank (ein wunderbar unscheinbarer und neurotischer John Cusack) -- die von diesem Namen angedeutete Leere sollte man ruhig wörtlich nehmen -- ist ein Profikiller und ziemlich erfolgreich, nur steckt er in einer verfrühten Midlife-Crisis. Aber das Klassentreffen in seiner Heimatstadt, zu dem er nicht nur aus sentimentalen Gründen geht, und das Wiedersehen mit seiner großen Jugendliebe Debi (Minnie Driver) führen die ersehnte Wendung herbei.
Gleich mehrmals kommt es in Grosse Pointe Blank zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Martin und anderen Killern, die direkt aus einem John-Woo- oder Quentin-Tarantino-Film stammen könnten. George Armitage benutzt in diesen Momenten die Mythen des zeitgenössischen Kinos, um die Lüge von den idyllischen amerikanischen Vorstädten zu entlarven. Die absurde Gewalt bringt zum Lachen, aber die Reaktionen von Martins ehemaligen Mitschülern, für die Mord das gleiche wie der Handel mit Autos oder Häusern zu sein scheint, ersticken es sofort wieder im Keim. So witzig und zugleich so demaskierend wie hier George Armitage hat noch keiner die Absurdität von Klassentreffen, auf denen alles nur eine Fassade ist, porträtiert. (Sascha Westphal, Amazon.de-Redaktion)

Tipp: Die DVD und den Soundtrack zu "Grosse Pointe Blank" gibts bei Amazon!