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Infos zu "Pretty In Pink":
Bei dem Streifen handelt es sich um einen 80er Jahre Jugendfilm, wo es um das Mädchen Andie (Molly Ringwald) geht, das mit ihrem Vater zusammenlebt. Dieser kann ihr aufgrund seiner eigenen Erfolglosigkeit und Arbeitsscheue kein Vorbild sein, zumal er es nicht verkraftet, dass ihn seine Frau vor Jahren verlassen hat. Andie ist in der Schule nicht sonderlich beliebt, obwohl sie gute Leistungen bringt, allerdings passt sie als alternative Außenseiterin aus armen Verhältnissen nicht zu den aufstrebenden Yuppie-Typen. Sie verknallt sich in den charmanten Blane (Andrew McCarthy), der sich von den sozialen Unterschieden der beiden nicht abschrecken lässt. Andie wird von ihm sogar zum Abschlussball eingeladen. Allerdings gibt es ein Problem: Der ausgeflippte Duckie (Jon Cryer) ist bis über beide Ohren in die unangepasste Rothaarige verliebt und äußert gegenüber ihrem Vater sogar, dass er sie heiraten möchte. Andie sieht in ihm aber - nicht zuletzt wegen seiner Stalker-haften Ansätze - maximal einen guten Freund.
Auch wenn die Erzählweise des Films relativ konventionell ist, handelt es sich bei "Pretty In Pink" trotzdem um einen sehenswertes Spiegelbild der US-Gesellschaft. Zwar könnte die Story mehr interessante Wendungen und etwas mehr Dramatik vertragen, die Riege der damals aufstrebenden Hollywood-Youngsters sorgt jedoch für eine glaubhafte Verkörperung der gut gezeichneten Charaktere.
Der Ausgang des Films (Spoilerwarnung!): Interessant ist die Tatsache, dass der Regisseur im Original ein anderes Ende geplant hatte: So sollte Andie auf dem Abschlussball mit Duckie zusammenkommen, ein Happy End der Loser sozusagen. Diese Variante gefiel aber dem Publikum bei den Testvorführungen nicht und so wurde ein kommerziell besserer Abschluss mit dem Winnertypen Blane für die Kinoversion verwendet.
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