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Wir haben es geahnt: Pamela Anderson bringt eine neue Serie umweltfreundlicher „amerikanischer Produkte“ auf den Markt.

Nachdem Anderson bereits ihre eigene Kollektion von qualfreien Badelatschen besitzt, kommen jetzt saubere Produkte, die in den USA produziert und vertrieben werden sollen.

Die Ex-Rettungsschwimmerin fasst in einem Satz zusammen, was sie genau vorhat: „Ich bin dabei, Produkte zu entwickeln, die zu 100 Prozent natürlich, umweltfreundlich, ohne Konflikte und ohne Qualen ausschließlich in Amerika hergestellt werden.“ Ihr Plan, diese Erzeugnisse im eigenen Land herstellen zu lassen, ist komplizierter, als Ottonormalverbraucher denkt: Produktionen im Innland sind oft teurer, als ein Ausweichen auf Fabriken in Ländern der dritten Welt. Anderson unterstreicht: „Der härteste und teuerste Teil dieser Arbeit ist es, die Sachen in Amerika machen zu lassen! Manche Leute haben sich deswegen sogar geweigert, mit mir zu arbeiten!“ Die Blondine erklärt ihre Bemühungen an einem konkreten Beispiel: „Ich entwickle meine eigene Linie von Körperöl mit Sonnenschutz – 100 Prozent natürlich, in den USA hergestellt. Ich ziehe in Erwägung, die Zutaten aus fairem Handel zu beziehen – vielleicht schaffe ich es, nur einheimische Stoffe verwenden zu können.“

Nicht nur sie selber arbeitet für ein besseres Amerika: Anderson unterstützt auch den Präsidentschaftskandidaten Barack Obama, weil sie der Meinung ist, ein demokratischer Staatsführer könnte die Vereinigten Staaten zu einem gerechteren Ort für die Menschen machen. Die gebürtige Kanadierin spricht sich in ihrem Blog eindeutig für Obama aus und schreibt: „Ich denke, Obama wurde vom Himmel geschickt. Er wird dafür sorgen, dass die Dinge nicht mehr so schwer sind.“ Dabei ist ihr das Thema Armut besonders wichtig, weil sie selber aus der Unterschicht kommt. „Ich fühle mich gesegnet – weil ich selber aus armen Verhältnissen komme – und hart arbeiten musste, um meinen Kindern das Leben zu schenken, das ich nie hatte – mit Integrität –Ehre und Würde.“ Aber ihr oftmals steiniger Weg hat sie zu dem gemacht, was sie ist, weiß die Blondine und sinniert: „Manchmal bildet öffentliche Demütigung den Charakter. Aber immer nur in Verbindung mit Integrität und guten Absichten, auch wenn man aus einem anderen Land kommt.“ Ihr guten Absichten zielen auf die Heimat ab, unterstreicht Anderson erneut: „Ich will auf jeden Fall etwas zurückgeben – Amerika ist ein Traum“, betont sie und ergänzt, wie wichtig Toleranz in einem Land ist: „Wir müssen über Vorurteile und vorgefasste Meinungen hinwegsehen – wenn auch nur unseren Kindern zuliebe.“ (BANG Showbiz - Oktober 2008)

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