Vom "Mickey Mouse Club" an die Spitze der Charts
Britney Spears beim "NFL Kickoff Live"-Konzert '03
(Foto: Wikipedia / US Navy)
Britney Spears drehte bereits als Kind Werbespots und nahm an Talentwettbewerben teil. Bekannt wurde sie als Moderatorin des New Mickey Mouse Club des US-amerikanischen Senders Disney Channel. Dort arbeitete sie zusammen mit Christina Aguilera und Justin Timberlake.
Ihr Debüt-Album ...Baby One More Time erschien 1999, erreichte auf Anhieb Platz 1 in den US-Billboard Charts, was vor Britney noch keiner Künstlerin gelungen war, und verkaufte sich bislang weltweit über 25 Mio. Mal; die gleichnamige Single war ein Nummer-1-Hit in zahlreichen Ländern, auch in Deutschland. Ihr nächstes Album, Oops! … I did it again (2000), war ein ähnlich großer Erfolg. Ihr drittes Album Britney (2001) erreichte zwar ebenfalls Platz 1 in den Billboard Charts, brachte jedoch nicht mehr die Verkaufszahlen der Vorgänger. Ihr Film Crossroads erreichte Platz 2 in den amerikanischen Kino Charts und spielte etwa 35 Mio. Dollar Gewinn ein - er wurde von den Kritikern dennoch zerrissen und als Flop dargestellt.
Spears’ Erfolg basiert auf einer gemischten Fangemeinschaft. Millionen jugendlicher Mädchen und Jungen sind begeistert von ihrer Ausstrahlung und sehen sie als Idol. Popmusik-Kritiker der Mainstream-Presse stehen Spears’ Musik jedoch häufig ablehnend gegenüber und bewerten diese als kommerziell und flach. Die Meinungen über ihre schauspielerischen Qualitäten sind ebenfalls geteilt. Nach dem dritten Album beendete sie ihre Zusammenarbeit mit dem schwedischen Songschreiber und Produzenten Martin Sandberg (besser bekannt als Max Martin), der bis zu diesem Zeitpunkt ihre größten Hits (Baby One More Time, (You Drive Me) Crazy, Lucky, Oops..., Stronger) geschrieben hatte, und wandte sich anderen Partnern zu. 2003 erschien nach einer kreativen Pause ihr viertes Album In The Zone, das sie als Künstlerin reifen ließ und ihr allmählich auch Anerkennung der Kritiker zuteil werden ließ.
Hochzeit(en) und die Geburt ihres ersten Sohnes
Am 3. Januar 2004 heiratete Spears überraschend ihren langjährigen Freund Jason Allen Alexander in Las Vegas, USA. Die Ehe wurde innerhalb von 58 Stunden annulliert. Dies hatte besondere Brisanz, da Spears über lange Zeit ein Image der Jungfräulichkeit pflegte.
Am 18. September 2004 heiratete Spears den vier Jahre älteren Kevin Federline in Los Angeles. Der frühere Background-Tänzer von Spears, der auch schon für ihren Ex-Freund Justin Timberlake arbeitete, hat bereits zwei Kinder (Tochter Kori und Sohn Kaleb) mit der Schauspielerin Shar Jackson. Die Hochzeit war allerdings noch nicht rechtskräftig, da noch keine Ehelizenz beantragt war. Trotzdem ist Spears der Meinung, dass sie „schon richtig verheiratet“ sind (Spears: „Ich denke, man heiratet auch mit dem Herzen und das bedeutet weit mehr als ein Stück Papier.“). Am 8. Oktober 2004 hat das Paar die Eheurkunde bei den Behörden in Los Angeles eingereicht und die Ehe damit auch offiziell gemacht. Am 14. September 2005 wurde Britneys und Kevins erstes Kind, Sohn Sean Preston Spears Federline, im Santa Monica UCLA Medical Center per Kaiserschnitt geboren.
Im Februar 2005 wurde Spears für ihren Welthit Toxic mit dem Grammy des besten Dance-Songs des Jahres ausgezeichnet und ihr Vermögen auf 120 Mio. US-Dollar geschätzt.
Am 25. November 2005 hat Britney ein Remix-Album veröffentlicht, das aber ohne jegliche Promotion veröffentlicht wurde und deshalb keinen großen Umsatz fand. Das Album war aber nur ein "Geschenk" an ihre Fans, um die Wartezeit bis zum nächsten "richtigen" Album zu verkürzen. Jetzt wurde offiziell verkündet, dass das nächste Album, das wahrscheinlich den Namen "The Original Doll" tragen soll, im Jahr 2006 erscheinen soll.
Spears soll neben ihrer Tätigkeit als Sängerin im Jahr 2005 zusätzlich 12 Millionen US-Dollar aus Werbeverträgen und Lizenzen verdient haben. Den größte Posten brachte ihr das Parfüm "Curious" mit 5 Mio. Dollar ein.
Quellenangabe: Der auf dieser Seite veröffentlichte Text basiert auf dem Artikel Britney Spears aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GFDL). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Dort kann auch der ursprüngliche Beitrag bearbeitet werden. Stand: 16:02, 15. Feb 2006
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