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Britney Spears bekommt ständigen Vertreter
Der Vater von Pop-Starlet Britney Spears, Jamie, ist am gestrigen Dienstag von einem Gericht zum ständigen Treuhänder der Sängerin mit Hinblick auf ihre geschäftlichen Angelegenheiten bestimmt worden.
Jamie Spears war im vergangenen Februar die gesetzliche Vormundschaft für die 26-Jährige übertragen worden, nachdem Britney zweimal ins Krankenhaus eingeliefert worden war und im Januar einen öffentlichen Nervenzusammenbruch erlitt. Der Vater sollte den Status eigentlich am 31. Dezember ablegen, doch ein Gericht in Los Angeles entschied, die Vertretung permanent werden zu lassen.
Nach einem längeren Treffen mit Britney, bei dem ihre Krankheitsakten evaluiert wurden, berichtete ihr vom Gericht ernannter Anwalt Samuel Ingham im Gerichtssaal: "Ich habe mich einige Male mit Britney getroffen und sie bat mich, keine Einsprüche gegen die ständige Vertretung zu erheben."
Die Vorsteherin des Obersten Gerichtshofs von Los Angeles, Reva Goetz, fügte hinzu: "Das Gericht hält die vorgeschlagene ständige Vertretung für notwendig und angemessen, da ihre Finanzen und Geschäfte sehr komplex sind, und sie auch potenziell anfällig für Einflussnahme von außen ist." Jamie ist darüber hinaus gemeinsam mit dem Spears-Familienanwalt Andrew Wallet zum ständigen Treuhänder von Britneys Immobilien berufen worden.
Rechtsexperten weisen jedoch darauf hin, dass die Entscheidung, die Vertretung auf eine unbestimmte Zeit zu verlängern, nicht bedeutet, dass Britney in der Zukunft nicht die vollständige Kontrolle über ihr Leben wiedererhalten kann. Terry K. Wasserman, ein nicht in Britneys Fall involvierter, auf psychische Gesundheitsfragen spezialisierter Rechtsanwalt erklärte dazu: "Die Leute sollten nicht allzu viel in das Wort 'ständig' hineininterpretieren. In vielen Fällen ist das einfach eine Formalität, um nicht jedesmal wieder den temporären Status erneuern zu müssen."
Ein Insider, der der zweifachen Pop-Mutter nahe steht, fügte hinzu: "Das ist keineswegs ein Zustand, der ewig andauern wird. Dass die Vormundschaft permanent gemacht wurde, dient im Wesentlichen dazu, dass sie mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen kann, und Unterstützung für ihre Musik und ihre sonstigen beruflichen Ziele erhält."
Britney Spears: Gericht schmettert Klage ab
Das Verfahren gegen Pop-Starlet Britney Spears wegen Fahrens ohne Führerschein ist am gestrigen Dienstag abgewiesen worden.
Die 26-Jährige, die nach einem Unfall 2007 des Fahrens ohne einen gültigen Führerscheins bezichtigt worden war, muss sich nun doch nicht vor Gericht verantworten. Das ergab sich daraus, dass sich die Jury in ihrem Fall nicht einigen konnte.
Der verantwortliche Richter James A. Steele erklärte den Prozess für fehlerhaft, nachdem sich die Geschworenen nach dreitägiger Überlegung in einer Deadlock-Situation befanden. Zehn Juroren hatten für die Unschuld der Sängerin plädiert, und nur zwei auf schuldig.
Spears' Anwalt gab zu Protokoll: "Das Ergebnis beweist, dass meine Klientin nichts falsch gemacht hat. Ich betrachte dies als einen Sieg. Britney hat sich rehabilitiert, nach dem sie ein System bekämpft hat, dass an ihrem Star-Status ein Exempel statuieren wollte.“
Nachdem das Verfahren abgewiesen woren war erklärte der verantwortliche Staatsanwalt Michael Amerian, dass er keinerlei Absicht habe, den Prozess noch einmal vor Gericht zu bringen: "Wir haben unser Bestes versucht. Es zeigt einfach, wie schwer es ist, einen Star in Los Angeles zu verurteilen.“
Der Sprecher der Geschworenen, Michael Foreman meinte dazu: „Wir fühlten uns von Anfang an in einem Deadlock, da waren viele Fragen bezüglich eines Mangels an Beweisen, ob Spears einen Führerschein aus Louisiana hat oder nicht, und was die Defiition von Wohnsitz ist. Wir fühlten uns, als ob man uns nie alle Fakten zu dem Fall geben würde. Manche der Geschworenen dachten, dass ihre Zeit verschwendet werde.“
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