Madonn & Guy Ritchie: Die Details zur Scheidung
Zum ersten Mal hatten sich Madonna und Guy Ritchie im Jahr 1998 getroffen, zwei Jahre später wurde geheiratet und im Jahr 2008 kommt das Aus für das Paar. Es gab übrigens bereits seit einiger Zeit Gerüchte über Probleme, wobei das Ende der Beziehung zunächst noch nicht offiziell verkündet wurde, allerdings war Madonna mehrfach ohne Ehering zu sehen. Wen trifft die Schuld am Platzen der Seifenblase? Einerseits gilt Madonna als sehr ehrgeizig und traf wichtige Entscheidungen (etwa die Adoption des kleinen David ohne ihren Mann), andererseits ist Guy Ritchie in den letzten Jahren als Regisseur nicht sonderlich erfolgreich und konnte nie aus dem Schatten seiner übermächtigen Frau treten. Angeblich hätte das Paar bereits seit einiger Zeit nur noch nebeneinander hergelebt und alle Versuche, die Situation noch zu retten seinen fehlgeschlagen. Darüber hinaus hat Madonna die Scheidungs-Anwältin von Paul McCartney engagiert, um die Angelegenheit relativ schnell über die Bühne bringen zu können. Erschwerend für den Popstar ist die Tatsache, dass bei der Hochzeit im Jahr 2000 kein Ehevertrag geschlossen wurde, weil Madonna nur ihrem Herzen folgte. Nun könnte diese Tatsache für Guy Ritchie eine Abfindung von satten 200 Millionen Euro bedeuten, was mit abstand die teuerste Promi-Scheidung wäre: Denn Paul McCartney kam bei Heather Mills mit "bescheidenen" 30 Millionen Euro davon, der Spitzenreiter Neil Diamond, der an seine Ex 95 Millionen Euro bezahlen musste, wäre als deutlich getoppt. Darüber hinaus gilt es natürlich die Modalitäten rund um die Kinderbetreuung zu verhandeln, was etwas kompliziert werden könnte, denn Madonna will nach New York zurück, Guy Ritchie bleibt in London.
Artikel über Madonna:
Madonna glaubt an Wiedergeburt
Madonna denkt für die Zukunft positiv: Da sie bekennende Anhängerin der Kabbalah-Lehre ist, glaubt sie, dass die menschliche Energie nicht einfach mit dem Tod verschwindet, sondern reinkarniert weiterlebt.
Erfolg "Confessions on a dance floor":
Überraschungs-Coup von Madonna: Ein kleines Konzert im legendären "Koko"-Club in London am 15. 11. 2005 vor gerade einmal 1500 Fans. Die Tickets gab es nur zu gewinnen. Mit dem Auftritt besann sich die Königin des Pop auf ihre Discowurzeln zurück und trat in einer Location auf, wo sie schon 22 Jahre zuvor (damals noch ziemlich unbekannt) gespielt hatte, was sie übrigens "fucking great" fand.
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| "Confessions on a dance floor": Das neue Album von Madonna. | "Hung up": Top-Discorhythmen im ABBA-Style. |
Tracklisting "Confessions on a dance floor":
CD-Kritik zu "Confessions on a dance floor":
Jedes neue Album von Madonna führt fast automatisch zu einem aufgeregten Diskurs in allen Medien. Über ihr letztes Werk, American Life, gingen die Meinungen sehr auseinander. Das dürfte bei Confessions On A Dance Floor nicht der Fall sein, denn Madonna bietet auf diesem Album wieder Entertainment vom Feinsten an. Die Disco-Musik hat sie zwar, wie mancherorts behauptet, mit den zwölf Songs nicht gleich neu erfunden, aber die Platte klingt insgesamt deutlich inspirierter als der Vorgänger. Was sicher auch damit zusammenhängt, das Madonna diesmal auch wieder mit anderen Produzenten als Mirwais Ahmadzai zusammenarbeitete, der die beiden letzten Alben American Life und Music maßgeblich prägte. Zum Produzenten-Pool gehören diesmal neben Mirwais, der zwei Tracks beisteuerte, Stuart Price (Les Rythmes Digitales), der auch als Co-Produzent des ganzen Album fungiert, Henrik Jonback, Bloodshy & Avant sowie Anders Bagge und Peer Astrom vom Murlyn Music Collective. Zudem steuerte der Songwriter Joe Henry, der für Madonna vor ein paar Jahren bereits den Song "Don't Tell Me" geschrieben hatte, mit "Jump" eine weitere Komposition bei.
Zu den stärksten Stücken auf Confessions On A Dance Floor zählt neben dem äußerst beschwingten "Sorry" und der von einem an markanter Stelle platzierten Sample der schwedischen Pop-Götter Abba getragenen Single Hung Up vor allem das mit einem pumpenden Beat ausgestattete "I Love New York". Sicher einer der markantesten Songs der Platte. Sehr schön auch das deutlich subtilere, mit einem entspannt dahingleitenden Disco-Groove unterlegte "Let It Will Be" und das in seinem Retro-Sounddesign an die mittleren achtziger Jahre erinnernde "How High". Madonna hat sich mit Confessions On A Dance Floor musikalisch wieder einmal neu erfunden, ohne musikalisch wirklich sensationelles aufzutischen. Doch gerade der erfolgreiche Rückgriff auf bestens bewährte Rezepte bewahrt sie diesmal davor, sich allzu weit vom Massengeschmack zu entfernen. (CD-Kritik: Norbert Schiegl, Amazon.de-Redaktion, Bilder: Amazon.de)
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