Der Preishit von IBM - Das ThinkPad R50e
(Bild: IBM)
Eines der günstigsten Notebooks am Markt ist zurzeit das ThinkPad R50e von IBM. Bereits für etwa 700 Euro bekommt man einen hochwertigen Laptop. Das Gerät ist ideal für Business-Zwecke (als Textverarbeitung, Kalkulation) und für die Freizeit (z. B. um DVDs anzusehen). Der Mobile-Celeron-Prozessor (1,3 GHz) und der ins Mainboard integrierte "Shared-Grafik"-Chipsatz (Intel 855G) reichen für diese Anwendungen völlig aus. Das Notebook lässt sich aber auch mit einem leistungsfähigeren Centrino-Prozessor ausstatten.
Ausstattung:
Als Festplatte kommt eine 40 Gigabyte Harddisk von Hitachi zum Einsatz und mit dem sogenannten Combo-Laufwerk können DVDs abgespielt bzw. CDs gebrannt und gelesen werden. Festplatte und optisches Laufwerk können übrigens (wie bei den Top-Geräten von IBM üblich) leicht ausgetauscht werden, da sie sich in Moduleinschüben befinden, was sehr praktisch ist. Als Schnittstelle zur Aussenwelt gibt es den obliatorischen Netzwerkanschluss, ein Telefon-Modem und zwei USB 2.0-Buchsen. TV-Ausgang, Wireless-LAN, Infrarot, Bluetooth oder Firewire sind nicht vorhanden, was in dieser Preisklasse aber auch nicht wundert. Die nötigen Schnittstellen können aber extern nachgerüstet werden.
Das große 15 Zoll Display hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel und ist schnell sowie ziemlich hell. Besonders positiv erwähnenswert ist die hervorragende Tastatur und die insgesamt ausgezeichnete Verarbeitung. Der "TrackPoint" ersetzt das weit verbreitete Touch-Pad und ist reine Gewöhnungssache. Viele Office-Nutzer werden aber sowieso eine externe (schnurlose) Maus oder sogar Tastatur verwenden. Einerseits um zu verhindern, dass das Gerät abgenutzt wird und andererseits, um zusätzlichen Komfort zu haben.
Betrieb:
Das IBM ThinkPad R50e ist ein solides Alltagsgerät, das wahrscheinlich in den meisten Fällen fix am Schreibtisch stehen wird. Trotzdem ist es auch für mobile Tätigkeiten bestens geeignet: Das Gewicht beträgt inklusive Akku 2,8 Kilogramm und man kann damit fast dreieinhalb Stunden Texte verfassen. Besonders gut schneidet das Gerät bei der Laustärke ab, die in vielen Fällen vor dem Kauf eines Notebooks nicht berücksichtigt wird: Selbst bei voller Leistung ist das R50e praktisch nicht zu hören!
Fazit:
Wer ein preisgünstiges Office-Gerät mit einer guten Qualitäts-Anmutung sucht, ist beim ThinkPad R50e genau richtig. Besonders für die "klassischen" Tätigkeiten wie Word und Excel ist es perfekt geeignet und man kann auch gut DVDs damit ansehen. Für extreme Spielefreaks ist der Laptop nicht geeignet. Alles in allem ein sensationelles Gerät zu einem Top-Preis.
Test: Markus Waibel/2005-04-30
Technische Daten IBM ThinkPad R50e:
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