STARS & STORYS | Paris Hilton | Britney Spears | Pamela Anderson | Mirjam Weichselbraun | Die Lugners | Biografien

NEWS TESTS LEUTE MUSIK FILME + SERIEN BÜCHER AUTOS REISEN ONLINE-SHOPPING HANDYS



  SUCHE:

nurido.at ganzes Web

  EMPFEHLUNGEN:

nurido.at Inhaltsverzeichnis

Diashows & Bildergalerien

Urlaub & Ferien in Österreich: Großes Austria Reise-Special

Impressum & Kontakt

News:

Produkttests

Computer

Digicams

Handys

Unterhaltungselektronik

Webmaster

Bücher

Medien

Welt

Deutschland

Österreich

Wien

Oberösterreich

Kulinarisches

Gesundheit

Kids

Reisen

Diverses

Newsfeeds

Der große Überblick zum Thema DSLR:

DSLR Kaufberatung: Digitale Spiegelreflex im Trend

(Foto: nurido.at)

Unsere Kaufberatung für Digicams: Finden Sie die passende DSLR (Digitale Spiegelreflex) für Ihre Zwecke - das Angebot ist groß und die Preise sind niedrig! Alle großen Hersteller - von den Marktführern Canon und Nikon über Sony, Pentax und Olympus bieten ausgezeichnete Kameras, die eines gemeinsam haben: Alle machen gute Bilder und selbst mit den günstigesten Digitalen Spiegelreflex-Modellen gelingen beste Ergebnisse.

Was ist eine Digitale Spiegelreflex Kamera (DSLR)?
Sie unterscheidet sich von einer digitalen Kompaktkamera (wie etwa den von uns getesteten Modellen Kodak EasyShare V803, Sony Cybershot DSC-T10 oder Casio Exilim EX-S600) nicht nur durch die Größe, sondern in erster Linie durch die Tatsache, dass man bei einer DSLR das Objektiv austauschen kann und somit für viele unterschiedliche Aufnahmesituationen die ideale Linse einsetzbar ist: So kann man sich im Urlaub das Mitführen mehrerer Objektive sparen, wenn man (allerdings auf Kosten der Qualität) ein Superzoom (mit einer Brennweite von z.B. 18-250 mm) verwendet. Für Porträts gibt es praktisch bei jedem Objektivhersteller eine 50er Linse mit einer Lichtstärke von 1.4 in der Preisregion von etwa 300 Euro.

Technisch gesehen befindet sich bei einer DSLR ein Spiegel hinter der Linse, der das Licht zu einem Sucher umleitet. Beim Auslösen gibt der Spiegel den Sensor frei, auf dem dann die Aufnahmen (ähnlich wie früher beim Film) gespeichert werden. Bedingt durch die filigrane Technik des CCD- oder CMOS-Aufnahmechips spielt dabei das Thema Staub eine größere Rolle als in der Pre-Digital-Ära, hier gibt es aber zwischenzeitlich bei allen Herstellern entsprechende Automatiken, die relativ wirkungsvoll ins Gehäuse eingedrungene Verunreinigungen entfernen.

Die Entscheidung für die "richtige" DSLR:

Eines gleich vorne weg: "DIE RICHTIGE" digitale Spiegelreflexkamera gibt es für die wenigsten Benutzer, lediglich der beste Kompromiss kann im Großteil der Fälle gefunden werden. Denn jeder Hersteller hat Vor- und Nachteile gegenüber einem anderen System. Marktführer ist und bleibt Canon mit günstigen Modellen in allen Preislagen und einem relativ großen Objektivpark (auch von Drittherstellern wie Sigma oder Tamron). Nikon hat inzwischen ebenfalls Kameras in allen Marktnischen und bietet ähnlich viel fürs Geld. Diese beiden Hersteller setzen nach wie vor auf Bildstabilisatoren in den Objektiven, was den Hauptunterschied zu Sony, Pentax und Olympus ausmacht. Der Vorteil der Gehäuse-Stabilisatoren liegt auf der Hand: Damit wird jede Linse automatisch stablisiert, dadurch werden auch Kombinationen möglich, die bei Nikon oder Canon gar nicht möglich oder unbezahlbar sind: Ein günstiges Objektiv mit Lichtstärke 1.4 ermöglich Bilder bei sehr ungünstigen Lichtverhältnissen und bietet einen besonderen kreativen Spielraum. Gerade Sony hat durch die alpha-Reihe und die Übernahme von Konica Minolta jede Menge Know-How und vor allem genügend Geld für die Entwicklung neuer Technik. Auch die Vertriebswege sind durch die überall erhältliche Marke sehr gut. Olympus fristet - trotz besonders preiswerter Einsteigerkameras - ein Nischendasein. Pentax hat als kleiner Kamera- und Objektivproduzent in letzter Zeit gezeigt, wie man hochwertige Geräte zu einem wirklich guten Preis anbieten kann. Dieses Unternehmen hat aber Marketingprobleme, denn einerseits gibt es in den großen Elektromärkten kaum Produkte der Firma zu kaufen und andererseits lassen dringend nötige Neuerscheinungen bei den Linsen immer lange auf sich warten.

Der Kauf einer DSLR:
Die wichtigste Entscheidung für oder gegen ein entsprechendes Kameramodell sollte zunächst im Kopf gemacht werden, wobei es wichtig ist, die hauptsächliche Verwendung vorab zu analysieren: Ein angehender Sportreporter wird ein anderes Equipment benötigen als jemand, der im Urlaub Berge fotografieren möchte. Wer gelegentlich Bilder von der Familie macht wird weniger ausgeben (müssen) als jemand, der beinahe täglich beruflich "schießt". Neben den unterschiedlichen Preisregionen (vom Einsteigermodell um wenige hundert bis zur Profikamera um mehrere tausend Euro) gibt es eine große Bandbreite. Man sollte auch die Preisentwicklung bzw. Markteinführung einer DSLR betrachten, denn oft gibt es im Abverkauf besonders interessante Schnäppchen.

Die konkreten technischen Unterschiede (abgesehen vielleicht vom eingangs erwähnten Bildstabilisator) spielen in vielen Fällen bei der Kaufentscheidung eine weit geringere Rolle als man annehmen würde. Auch die Anzahl der Megapixel, die Einschaltzeit oder Aulöseverzögerung sind heute nicht mehr wichtig. Vielmehr sollte man die potenzillen "Kandiaten" einfach in einem Fotogeschäft in die Hand nehmen und diese ausprobieren. Nur so trennt sich relativ schnell die Spreu vom Weizen: Ist das Gehäuse zu klein, entspricht das Gewicht (inkl. Akku) den Vorstellungen, wirkt die Verarbeitung hochwertig, sind die Tasten logisch angeordnet, entsteht beim Blick durch den Sucher ein großes bzw. helles Bild? Diese und weitere Fragen sind persönlich entscheidend und gleichzeitig sollte man sich per Preissuchmaschine für Objektive über die verfügbaren Linsen schlau machen. Zwar sind die Preise bei allen Herstellern ähnlich, je nach Marke gibt es hier aber mehr oder weniger attraktive Lösungen. Im Lauf der Zeit wird man dann feststellen, dass oft die Linsen mehr zur Entscheidung für oder gegen ein System beitragen, als dies die Kamera selbst tut. Ein letzter Tipp: Die meisten Käufer entscheiden sich für ein sog. "KIT", wo neben der DSLR selbst auch ein preisgünstiges Einsteigerobjektiv (meistens 18-55 mm) fast gratis mitgeliefert wird. Diese Kombination ist durchaus für den Anfang gut geeignet, allerdings reizt man mit einer solchen Linse die Kamera normalerweise nur zu einem Bruchteil aus und deshalb sollte man relativ bald auf ein besseres Objektiv umsteigen, wofür mindestens 300 Euro zu veranschlagen sind. Dann macht die digitale Fotografie richtig Spaß! (nurido.at - Januar 2009)

Bezugsquellen für günstige Digicams & Zubehör:

Amazon | T-Online-Shop.at | T-Online-Shop.de

Zur Übersicht "Digicams"
Zur Übersicht "Produkttests"