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Das Familendrama rund um Josef F. vor Gericht

Am 16. März 2009 schaute die ganze Welt zumindest für kurze Zeit auf das ansonsten recht ruhige St. Pölten, wo der Prozess gegen den von den Medien "Horror Dad" oder "Monster von Amstetten" genannten Josef F., der seine Tochter Elisabeth 24 Jahre lang in einem regelrechten Verlies unter seinem Wohnhaus eingesperrt, tausendfach vergewaltigt und sie mehrfach geschwängert hatte, wobei sieben der aus diesem Inzest-Drama stammenden Kinder überlebten und mehr oder weniger lange bei ihrer Mutter im Keller ausharren mussten.

Während sich die fast 300 Medienvertreter vor dem Landesgericht St. Pölten mit wenigen Info-Happen begnügen müssten, begann bereits am ersten Tag der Verhandlung die Vorführung eines Videos, in dem das Hauptopfer 11 Stunden lang von ihrem Schicksal erzählte. Der Angeklagte hatte sich beim Betreten des Schwurgerichtssaals übrigens einen blauen Aktenordner vor das Gesicht gehalten und präsentierte sich beim live übertragenen Prozessauftakt schweigsam. Auf mehrere Fragen eines ORF-Reporters antwortete Josef F. nur mit einem "Kein Kommentar".

Gerichtssprecher Franz Cutka (Mitte) im Interview

Viel Kritik übten die aus aller Welt angereisten Journalisten an den Prozess-Verantwortlichen, denn einerseits waren die Medien größtenteils vom Ablauf ausgesperrt und der Sprecher des Gerichts hatte laut eigenen Aussagen keine Zeit der Verhandlung selbst zu folgen. Dementsprechend knapp waren die Infos in den Pressekonferenzen, wo man zwar erfuhr, was der Angeklagte zu essen bekam, jedoch sonst enttäuscht wurde. Deshalb reisten viele Reporter bereits am zweiten Prozesstag wieder ab bzw. fuhren nochmals nach Amstetten um dort auf Spurensuche zu gehen. (Text & Fotos: nurido.at - 16.03.2009)

Mehr Infos & Fotos zum "Prozess des Jahrhunderts" gegen Josef F.

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