Dorf verwandelt sich in Christmas Town
Der Ort McAdenville in North Carolina schmückt sich im Dezember weihnachtlich
2. November 2006
Ho, Ho, Ho. Zwischen dem 1. und 26. Dezember verwandelt sich die kleine Gemeinde McAdenville in North Carolina in eine selbst ernannte Christmas Town und erstrahlt in weißen, roten und grünen Farben. 450.000 Lichter werden an rund 400 Bäumen befestigt und lassen somit das Dorf in weihnachtlichem Glanz erstrahlen. Zudem ertönen festliche Klänge aus den Lautsprechern von McAdenville.
Es ist bereits zur Tradition geworden, das Örtchen während der Weihnachtszeit festlich zu beleuchten. Angefangen hat es 1956, als ein paar Männer auf die Idee kamen, einige Bäume mit Lichterketten zu schmücken. Die Bevölkerung war so begeistert davon, dass sie jedes Jahr immer mehr Bäume mit Lichtern schmückten. Ausschließlich lebende Bäume werden dafür verwendet und die Anzahl der Glühbirnen pro Baum beträgt zwischen 500 und 5.000.
Von Montag bis Freitag erstrahlt McAdenville von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr in weihnachtlichem Glanz, an den Wochenenden sogar bis 23 Uhr. Die Stromrechnung wird von der einzigen Fabrik im Ort bezahlt, die maßgeblich zur Entwicklung dieser Tradition beigetragen hatte, indem sie ihren Mitarbeitern 1956 eine Lichterkette zu Weichnachten geschenkt hatte.
Näheres zu McAdenville unter www.mcadenville-christmastown.com. Allgemeine Informationen zu North Carolina unter www.northcarolinatravel.de.
Monet in North Carolina
Große Ausstellung des Impressionisten in Raleigh
20. Juli 2006
Kunst liegt in der Luft. Vom 15. Oktober bis 14. Januar 2007 findet im North Carolina Museum of Art in Raleigh die Ausstellung „Monet in Normandy“ statt. Die Sammlung wird mehr als 50 Lebenswerke aus der gesamten Laufbahn des Impressionisten Claude Monet beherbergen.
Die meisten Bilder sind Leihgaben aus aller Welt und stammen aus der Zeit, in der Monet in der Normandie lebte. Die Ausstellung umfasst zudem auch einige seiner berühmtesten Werke. Darunter finden sich verschiedene Küstenszenen, die der Künstler mit Anfang 20 malte, sowie die bekannten Gemälde der Wasserlilien, die Monet in seinen späteren Jahren schuf. Andere Werke wie Die Gärten von Giverny oder Die Kathedrale von Rouen komplettieren die Ausstellung.
Raleigh ist eine von drei Städten in den USA, jedoch die einzige an der Ostküste, die Gastgeber dieser Ausstellung ist. Raleigh ist nicht nur die Hauptstadt von North Carolina, sondern durch seine zentrale Lage in der Region Piedmont zugleich auch ein idealer Ausgangspunkt zur Berg- und Küstenregion North Carolinas. Durch den charakteristischen Südstaaten-Charme zieht die Stadt viele Besucher in ihren Bann.
Der Eintrittspreis für die Monet-Ausstellung liegt bei umgerechnet rund 13 Euro. Tickets und weitere Details zur Ausstellung unter www.ncartmuseum.org.
Allgemeine Informationen zu North Carolina unter www.northcarolinatravel.de.
…and the Oscar goes to: North Carolina
In den nächsten Wochen kommen zwei Filme in deutsche Kinos, die im US-Südstaat gedreht wurden
28. September 2006
Ein Hauch von Hollywood in North Carolina. Gleich zwei Filme, die in North Carolina gedreht wurden, starten in Kürze in den deutschen Kinos. Am 19. Oktober hat das Actiondrama „Jede Sekunde zählt – The Guardian“ Premiere. Der Blockbuster glänzt mit Kevin Costner und Ashton Kutcher in den Hauptrollen. Auch „Ricky Bobby – König der Rennfahrer“, der am 12. Oktober in die deutschen Kinos kommt, wurde in North Carolina produziert. Dieser Film handelt von den legendären Nascar-Autorennen, die jedes Jahr auf dem Lowe’s Motorspeedway in der Nähe von Charlotte stattfinden.
Bereits seit Jahren zählt North Carolina zu einer der meistgefragten Kulissen für die amerikanische Filmindustrie und trägt daher auch den Beinamen „Hollywood der Ostküste“. Nach Kalifornien und New York steht North Carolina an dritter Stelle der Rangliste für Filmproduktionen. Sowohl in den Bergen als auch im Piedmont sowie an der Küste wurden seit 1980 über 600 Filme gedreht. „Der letzte Mohikaner“, „Forrest Gump“ und „Nell“ sind nur einige Beispiele für Produktionen im amerikanischen Südstaat. Auch „Dirty Dancing“ hat seine Ursprünge in North Carolina – die berühmte Tanzszene wurde am Lake Lure in der Bergregion gedreht. Noch heute werden dort Touren angeboten, bei denen die Besucher auf den Spuren der Hauptdarsteller von „Dirty Dancing“ wandeln können.