Kann das Nexus 4 beweisen, dass Smartphones nicht teuer sein müssen?

Das neue Google/LG Nexus 4 ist ein ziemlich attraktives Teil, denn es ist ein Smartphone mit den Spezifikationen des Samsung Galaxy SIII – kostet aber nur rund die Hälfte des Preises.

Das direkt von Google verkaufte Android-Modell ist standardmäßig für alle Netze offen und es hat praktisch keine Minuspunkte vorzuweisen. Lediglich die fehlende LTE-Technik könnte für den einen oder anderen Besitzer ein Argument dagegen sein, allerdings fehlt es hierzulande ohnehin an einer guten Abdeckung mit dem neuen Datenturbo.

Das neue LG Nexus 4 (Foto: LG Electronics)

Das neue LG Nexus 4 (Foto: LG Electronics)

Was sagt das Erscheinen dieses günstigen Modells also über den Smartphone-Markt aus?

Zum einen drängt sich der Verdacht auf, dass so manches Gerät überteuert ist. Obwohl beispielsweise das Galaxy SIII ein OLED-Display besitzt – und diese sind ja bekanntlich teuer – zeigt sich doch, dass man deutlich preiswertere Smartphones mit ähnlicher technischer Ausstattung bekommen kann.

Wichtig ist im Zusammenhang mit Handys heute, dass man bei einer Anschaffung auf jeden Fall daran denken sollte, dass man einen Vertrag von normalerweise 24 Monaten unterschreiben muss. Egal ob man damit dann einfach nur E-Mails abrufen will oder man Sites wie partycasino.com im Browser aufrufen möchte, man  sollte sich über die Laufzeit und die entstehenden Kosten Gedanken machen.

Es sieht danach aus, als ob die Smartphones und Tablets von Google hier preislich so angesiedelt sind, dass die Konsumenten wenig bezahlen müssen und man nicht so viel dafür hinlegen muss, wie für ein Premium-Gerät mit Vertragsbindung. Natürlich würden auch die Hersteller von den Verkäufen profitieren, allerdings gehen auf diesem Weg die Absätze über die Netzbetreiber zurück. Natürlich ist das ein gewisses Experiment, allerdings ist Google Willens, sich darauf einzulassen und man sollte den Internet-Giganten für diesen Vorstoß durchaus loben.

Das Nexus 4 startet Mitte November 2012 und seine Leistung wird durchaus als Maßstab für zukünftige Absatzmöglichkeiten wie diese gelten. Da aber bislang die Expertenmeinungen und ersten Tests sehr gut ausfallen, werden wohl Google und auch LG als Smartphone-Hersteller sicherlich keinen Schaden davontragen, wenn die Sache am Ende nicht gut ausgehen sollte.

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