Tests und Ratgeber für günstige Winterreifen

In unseren Breiten stellt die kalte Jahreszeit immer eine besondere Herausforderung an uns Autofahrer dar: So muss man im Winter nicht nur die Scheiben von Eis befreien und mit Problemen beim Starten des Motors rechnen, sondern vor allem beim Fahren muss man vorsichtig sein. Dabei wird jeder verantwortungsvolle und umsichtige Autobesitzer auch Winterreifen verwenden und diese nicht erst dann montieren, wenn sie gesetzlich (wie etwa in Österreich und Deutschland vorgeschriben) notwendig sind.

Denken Sie daran, dass bei schlechten Witterungsbedingungen im Winter die entsprechende Bereifung nicht nur ein Selbstschutz ist, sondern man unter Umständen auch unbeteiligte Fahrzeuglenker gefährdet, wenn es zu einer unvorhergesehenen Situation kommt. So kann beispielsweise in einer Kurve noch vorhandenes Laub in Verbindung mit Nässe eine wahre Rutschbahn ergeben, die man erst dann bemerkt, wenn es zu spät ist.

Lange galt die 7-Grad-Empfehlung bei der Außentemperatur oder die „O-bis-O-Regel“ (also von Oktober bis Ostern) als Zeitpunkt für den Reifenwechsel. Auch wenn diese beiden Richtwerte heute als überholt gelten, sollte man doch nicht auf den ersten Schneefall warten, bis man die „Winterschuhe“ montiert.

Unser Tipp: Jede Menge wertvolle Tipps und einen umfangreichen Ratgeber zum Thema finden Sie in der Rubrik Winterreifen bei Autobild.de.

 

Allgemeine Informationen zu Winterreifen

Durch die großen Temperaturunterschiede und Klima bedingten Gegebenheiten sind in hierzulande Sommer- und Winterreifen nötig. Wobei sich diese deutlich in ihrer Oberfläche unterscheiden. Dadurch kann das Bremsen und die Traktion verbessert werden, wodurch man – je nach Saison – eine bessere Kontrolle über das Auto hat.

Winterreifen sind deshalb notwendig, weil sie eine weichere Gummimischung besitzen, die auch bei kalten Temperaturen flexibel bleibt. Somit hat man mehr Grip, was besonders bei Schnee spürbar ist.

Wer Winterreifen montiert, darf diese nicht mit den Sommermodellen mischen und auch keine einzelnen Pneus austauschen, um nicht ein unausgeglichenes Fahrverhalten zu provozieren. Generell sollten alle vier Reifen im Idealfall von der selben Marke stammen, sowie für die identische Geschwindigkeit zugelassen sein bzw. das gleiche Profil besitzen.

Auch während des Jahres – also abseits der Wechseltermine – sollte man sich ab und an die Reifen genauer ansehen. So kann Luft fehlen oder beispielsweise durch einen Randstein eine Beschädigung aufgetreten sein, die man vielleicht zu spät bemerkt. Ideal ist wenn man – bei durchschnittlicher Kilometerleistung – die Pneus spätestens etwa nach vier Jahren ausgetauscht werden. Als Richtwert für die Profiltiefe sollte man 4 mm im Auge behalten.

Wenn Sie selbst kein Reifenexperte sind, können Sie die Räder (und damit auch die Felgen) im Rahmen eines günstigen Winterchecks in einer Werkstatt oder bei einem Autofahrerclub überprüfen lassen.

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